Im Rahmen des diesjährigen Forums zur Energieeffizienz ENERGIESA am 28. September in Mittweida wurde das Team um den Architekten Gerd Priebe (GPAC) für das Kutscherhaus Dresden mit dem Elisa Award 2017 in der Kategorie: „Realisiertes Projekt“ ausgezeichnet. Damit erhält Trag Werk Ingenieure bereits zum zweiten Mal nach 2014 den Sächsischen Preis für Energieeffizienz.

Unter Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministeriums des Innern werden bei der Verleihung des Elisa Awards die Kriterien Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Zusammenarbeit im Team, Praxisnähe und Nachvollziehbarkeit bewertet.

Das Vergabegremium würdigte das „Haus-im-Haus-Konzept“ des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes auf der Bautzner Straße, welches eine konstruktive und thermische Trennung des Neubaus von der historischen Fassade vorsieht. Die alte Gebäudehülle bleibt erhalten; im inneren werden drei moderne Holzwürfel eingesetzt.

Die Besonderheit: Die vorgefertigten Wand- und Deckenelemente bestehen aus 40 mm dicker Baubuche. Diese werden durch Korkstreifen luftdicht verbunden. Eine klassische Dämmung gibt es nicht; zwischen Bestands-Außenmauerwerk und Holzkörpern werden Reflektionsfolien angebracht, die die Wärmestrahlen in den Innenraum zurücklenken. Carbonheizvliese in den Deckenebenen werden mit Strom erwärmt und das Holz auf 26 Grad temperiert. In zusätzlichen Glaselementen wird eine organische Solarfolie integriert, die das Gebäude ergänzend mit Energie versorgt.

Der gemeinsam vom Sächsische Staatsministerium des Innern, der Architektenkammer sowie Ingenieurkammer Sachsen ausgelobte Staatspreis für Baukultur 2017 geht diesjährig auch an das Büro Trag Werk Ingenieure. Die Jury würdigte die gesamtplanerische Leistung des Teams um das Dresdner Architekturbüro Pfau Architekten für die Umsetzung des Mottos: „Erhalten, Neuordnen, erkennbar hinzufügen“ bei Generalsanierung und Neubau des Dresdner Kreuzgymnasiums mit einer Anerkennung.

Die Jury betonte den in hervorragender Weise umgesetzten bestandswahrenden Umbau der historischen, denkmalgeschützten Elemente in Kombination mit den neuen funktionalen Anforderungen einer modernen Schule. Besonders das markante Eingangsbauwerk als Verbinder zwischen den zwei Schulkörpern überzeugte als „identitätsstiftender Punkt“.

Der Preis wird jährlich für Leistungen auf dem Gebiet der Baukultur in Sachsen verliehen. Das Thema des Wettbewerbs 2017: „BILDUNGSBAUTEN: „BAU – KULTUR – BILDUNG“ waren sanierte und umgenutzte Bestandsbauten mit Bildungscharakter der vergangenen zehn Jahre.

Mit dem Preis sollen Bauwerke gewürdigt werden, die das Niveau der Baukultur in Bezug auf Qualität der Einheit von Funktion, Gestaltung und ingenieurtechnischer Innovation sowie der Ressourcen schonende Umgang mit der Natur heben sollen und bei denen Bauherr, Planer und Ausführende in vorbildhafter Weise zusammengewirkt haben.

Im Rahmen unseres Betriebsausfluges am 14.10.2016 besuchten wir die Schubert Steinmetz und Steinbildhauer GmbH in Dresden-Wilschdorf, welche derzeit u. a. die Steinmetz- und Bildhauerarbeiten für das Portal 4 am Berliner Schloss ausführt.

Die Ingenieure der Firma Trag Werk Ingenieure sind die Preisträger des 2014 erstmalig ausgelobten sächsischen Energieeffizienzpreises ELISA. Gemeinsam mit den Architekten des Büros Heizhaus Architekten gewannen die TragWerker die Auszeichnung für „multiplizierbare, erprobte, nachhaltige und effiziente Baupraxis“ für ihr Wohnprojekt B33 in der Dresdner Neustadt. Als eines von 16 nominierten, vorbildhaften Gebäuden vereint das Projekt laut unabhängigem Auswahlgremium „in beispielhafter Weise technische Lösungen mit nachhaltigen Gesichtspunkten sowie den Interessen ihrer Nutzer und Eigentümer“.

Am 26.06.2014 feierten die Planer und Entwickler vom Ingenieurbüro TragWerk ihr 15. Firmenjubiläum. Der Einladung auf den Ernemannturm der Technischen Sammlungen folgten rund 80 geladene Gäste - Mitarbeiter und deren Angehörige, Auftraggeber, Geschäftspartner und Freunde.